Decorative Arts Nr. 078-0533  

Louis Seize Räuchergefäß, Paris um 1785

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Das meisterhaft gefertigte brûle parfum wurde auf einem aus grünem Marmor gefertigten Dreipaß konzipiert. Auf diesem Sockel wird eine runde „Räucherschale“ von einem Mittelsteg sowie drei geschwungenen, floral dekorierten äußeren Stützen getragen, die jeweils in einem hockenden Greifen münden. Die Schale verjüngt sich in einem mit durchbrochen Akanthusblattwerk geschmückten kurzen Hals mit einem durch einen Pinienzapfen bekrönten Deckel. Weibliche Trompetenspielerinnen am äußeren Rand der Schale, deren Beine in Akanthusblättern münden, leiten über zur floralen Gestaltung der drei seitlichen Stützen. Die ursprünglich in den Händen gehaltenen Trompeten sind verloren. Das Modell für dieses äußerst qualitätvoll gestaltete Räuchergefäß wird traditionell der Werkstatt von Pierre-Philippe Thomire, Paris, zugeschrieben und wurde gegen Ende der Regierungszeit Ludwig XVI. um 1785 gefertigt. Lit.: Zu Vergleichsstücken: H. Ottomeyer, P. Pröschel u.a., Vergoldete Bronzen, Bd. I, München 1986, S. 269, Abb. 4.9.15

  • Herkunft:Frankreich
  • Datiert:um 1785
  • Material:Bronze, Marmor
  • Masse:
    HxØ: 57 x 21 cm;
    (HxØ: 22.4 x 8.3 inch)
  • Markierung:1
  • Preis: