Pavillons sind Ausdruck für die Herrschaft des Menschen über die Natur.
Uns helfen sie diese zu genießen.
Gleichzeitig wecken sie bei Besuchern Neugierde und Bewunderung. Sie stehen am Ende einer Sichtachse an einer Wegkreuzung oder versteckt als Refugium.
Als intimer Ort sind sie kühle Schattenspender.
Bereits auf pompejianischen Fresken findet man Gartenpavillons.
Marie Antoinette errichtete sie 1783 in Petit Hameau im Park von Versailles.
Ab dem 19 Jahrhundert ersetzte Schmiedeeisen Holz als Baumaterial.
Japaner umgeben ihre Pavillons mit Wasser: Von dort aus bewundern sie blühende Seerosen, ihre Kois oder einfach nur die friedliche Natur.
Übrigens: "Pavillon" stammt vom lateinischen papilio (=Schmetterling) ab.
Fromme Pilger zur Zeit der Kreuzzüge berichteten vom morgenländischen Brauch als Gartenunterstand Zelte zu verwenden. Sie wunden mit Hilfe von zwei Vorhängen geschlossen, die Schmetterlingsflügeln ähnelten.
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