Brunnen faszinieren seit Menschengedenken.
Im alten Griechenland waren sie mythische Orte der Nymphen. Im Morgenland Plätze der Ruhe und des lebensspendenden Wassers. In Pompeji bilden Sie den Mittelpunkt des Hauses. Brunnen beleben die Gärten der Alhambra. Rom und Florenz sind von wasserreichen Bergen umgeben. Durch wohldurchdachte Bewässerungssysteme war es von Alters her möglich Gärten mit großen Fontänen zu versehen. Frankreichs Gärten zeichnen sich -meist geografisch bedingt- durch ruhendes Wasser in großen Bassins aus. Sie wurden oft über weit verzweigte Kanäle gespeist.
Wussten Sie, dass die Wasserkraft von Versailles nicht ausreichte um alle 1400 Fontänen gleichzeitig in Betrieb zu nehmen? Ergo: Wenn der König in seinen Garten lustwandelte wurden diese in Gang gesetzt und sobald er vorbei war wieder abgeschaltet.
Friedrich der Große verzichtete in Sanssouci aus Kostengründen ganz auf Fontänen. Am 23. Oktober 1842 sprudelte erst unter Friedrich Willhelm IV erstmalig die große Fontäne unter den Weinbergterrassen. In den Landschaftsgarten des 19.Jahrhunderts wurden wiederum künstliche Bäche und natürliche Wasserbecken angelegt.
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