Biedermeier geht ins 21. Jahrhundert

Biedermeier entstanden aus der Verballhornung der Begriffe "Biedermann" und "Bummelmeier" war für mich nie das fossile Überbleibsel einer "vor-märz-sintflutlichen" Zeit.

Auffallend ist: Nur noch im deutschsprachigen Raum ist dieser "bürgerlicher Wohnstil" weit unterbewertet.

Heute ist nicht mehr die Frage zu beantworten "Was war Biedermeier?"

Nein! Es muss heißen: "Was wird Biedermeier?"

Der internationale Kunde von heute betrachtet die einzelnen Exponate dieser Epoche weit losgelöst von "Karlsbader- Beschlüssen" und Beschaulichkeit:

  •  Sie sind für ihn rare, wertbeständige Unikate und früheste, edelste Designobjekte!
  • Sie paaren höchste Funktionalität mit schlichten, reduzierten Formen.
  • Eben: Historisches und damit werterhaltendes Design vom Allerfeinsten!

Meiner Erfahrung nach suchen immer mehr progressive, moderne und gerade junge Menschen weltweit in USA und Asien intensiv nach diesem Mobiliar und befreien in ihren Lofts diese Stilrichtung von Kleinbürgerlichkeit und deutscher Kleinstaaterei und erkennen im Biedermeier Prototypen der Moderne.

Wie ich schon sagte: Biedermeier geht ins 21. Jahrhundert!

Ihr

Manfred Ehrl

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